Was ist protestantisch?

Joszef Szymerczek, Vorsitzender des Kongresses der Polen in der Tschechischen Republik:
„Ich bin eng mit diesem Land verbunden. Ich bin ein Teschener Schlesier. Das prägt mich. Dank der evangelischen Pfarrer waren hier auch einfache Leute gebildet. Es herrschte ein Klima der Toleranz. Von dieser Mentalität profitiere ich.“

Stanislav Kaczmarczyk, ehem. Pfarrer in Cesky Tesin (Böhmische Brüder):
„Die Lehre und die Praxis unserer Kirche ist auf die Bibel gegründet. Sola gratia, sola scriptura, sola fide: Das sind Prinzipien, die nicht wanken. Auf ihnen kann man sein Leben bauen.“

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Tomas Chudecki, Pfarrer in Cieszyn:
„Ich habe erst als Student gemerkt, dass es in Polen etwas besonderes ist, evangelisch zu sein. In Wisla, wo ich herstamme, war es normal, in Warschau ist es schwierig. Ja, die Bibel ist wichtig; letztlich aber ist das entscheidende, Christ zu sein und als Christ zu leben.“ 

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Marcin Gabrys, Archivar und Museumsleiter in der Jesuskirche Cieszyn:
"Wir haben die Freiheit, selbst darauf zu achten, Gottes Wort zu halten. Wir haben keinen Heiligenkult, sondern wir sehen Jesus Christus als Haupt der Kirche. Dieser Grundhaltung entspringt auch der Name unserer Kirche.“

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Marek Řičan, Pfarrer in Ceský Téšin (Schlesische Kirche):
„Die Schrift steht im Zentrum unseres Handelns. Daran hat sich seit der Reformation nichts geändert. Ich freue mich, dass ich als evangelischer Pfarrer heiraten kann und trotzdem, theoretisch wenigstens, Bischof werden kann.“