Odessa (Ukraine)

Die ukrainische Hafenstadt Odessa war seit dem Beginn des 19. Jh. Zentralort des deutschsprachigen Schwarzmeer-Luthertums, zu dem Hunderte von Gemeinden in der heutigen Ukraine, Moldawien und Rumänien gehörten. Der Sowjet-Kommunismus machte dem blühenden kirchlichen Leben ein blutiges Ende.

Doch nach 1989 gelang es mit bayerischer Hilfe, aus den Trümmern der Tradition eine neue Kirche zu gründen, die DELKU ("Deutsche Evangelisch-Lutherische Kirche in der Ukraine"). Geistliches Zentrum ist die Paulskirche von Odessa, die 2010 wiedereingeweiht werden konnte.

Die Reportage "Abschied von der Geschichte" erzählt die wechsel- und leidvolle Geschichte der Lutheraner aus Odessa, beschreibt die Transformation von der deutschen in die russische Kultur und bietet Impressionen von evangelischer Missionsarbeit im Hinterland der Stadt.